Wir wünschen ein frohes und gesegnetes Osterfest

Liebe Freundinnen und Freunde des Wegs der Hoffnung,

wir dürfen Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest wünschen.

Das Foto konnten wir im März bei der Einweihung unseres neuen Hauses für über 250 Kinder und Jugendliche mit Handicap aufnehmen. Diese Kinder erleiden auch heute noch Vernachlässigung und Ausgrenzung. Für sie ist es das schönste Ostergeschenk, hier von Herzen willkommen zu sein und Förderung und Betreuung zu erfahren.

Zusammen mit unseren Kindern und Mitarbeitern in Kolumbien dürfen wir Ihnen für alle Hilfe danken, die diesen Weg der Hoffnung erst möglich macht.

Herzliche Grüße

Carsten Reichert, Wolfram Endemann, Pfr. Georg Klar und Johannes Mauder

PS: ein detaillierter Bericht zum neuen Zentrum für Menschen mit Behinderung erscheint im nächsten Rundbrief

Projektbesuch in Kolumbien

Unser Vorsitzender Johannes Mauder und Finanzverantwortlicher Wolfram Endemann befinden sich gerade auf Projektbesuch in Villavicencio (selbstverständlich selbst finanziert!). Über die tolle Unterstützung aus Deutschland freuen sich auf diesem Foto Kinder aus unserer Kindertagesstätte San José in La Reliquia, einem der größeren Armenviertel der Stadt. Dank der deutschen Spenden bekommen die Kinder regelmäßige Mahlzeiten, eine kindgerechte Förderung und Betreuung. Und natürlich gibt es auch ausreichend Gelegenheit zum Spielen…

Hoffnung 2022

Emily Acuba (4 Jahre) würde im fünften Schwangerschaftsmonat als Frühgeburt mit einer Fehlbildung des Schienbeins geboren. Die Familie sieht sich seither mit kostspieligen Behandlungskosten konfrontiert, weil das Geld für eine Krankenversicherung fehlt. Emily hat in der Kindertagesstätte San José einen Platz gefunden hat, an dem sie neben Hilfe bei der Behandlung ihrer Behinderung in ihrer Entwicklung unterstützt wird, und in einem kindgerechten Umfeld glückliche Stunden verbringen kann.

Lesen Sie mehr über Emily hier im Rundbrief.




Danke dafür, dass Sie uns auch 2022 unterstützen, damit Kinder, Jugendliche und Familien Hoffnung haben können! Mil Gracias!

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2022

Liebe Freundinnen und Freunde des Wegs der Hoffnung,

wir sind fast am Ende eines ereignisreichen Jahres angekommen. Hier wie in Kolumbien hat die Pandemie alle Lebensbereiche bestimmt und beeinflusst.

Unsere über 2.000 Kinder, Jugendlichen und Familien konnten Ihre/Eure Hilfe und Unterstützung in diesem Jahr doppelt brauchen. Sie war wichtig für die Projekte in Bildung, Ausbildung und Existenzgründung, aber auch für Grundlegendes wie Nahrungsmittelunterstützung und die Versorgung mit sauberem Trinkwasser.

Dafür dürfen wir Ihnen allen von Herzen danken.

Einige Kinder aus der Kindertagesstätte Sagrada Familia haben Ihnen einen Weihnachtsgruß gemalt. Mit dieser Karte wollen wir Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes und vor allem gesundes Neues Jahr 2022 wünschen.

Herzliche Grüße

Wolfram Endemann, Carsten Reichert, Pfr. Georg Klar und Johannes Mauder

Weg der Hoffnung im Bayerischen Rundfunk

Stiftung als Beispielaktion im Sternstunden Adventskalender

Der Weg der Hoffnung ist in diesem Jahr eine der Beispielaktionen im Sternstunden-Adventskalender des Bayerischen Rundfunks.

Seit vielen Jahren unterstützt die Aktion Sternstunden die Arbeit für Kinder und Jugendliche mit Behinderung auf dem „Weg der Hoffnung“. Die Aktion ermöglicht für unsere Kinder mit Behinderung Nahrung, Bekleidung oder medizinische Versorgung. In einem nächsten Schritt stärken und fördern passgenaue Therapien behinderte Kinder und geben ihnen Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Der „Sternstunden-Adventskalender“ zeigt, wie vielfältig die Hilfe ist, die den Kindern zugutekommt – seien sie krank, notleidend, auf der Flucht oder in sonst einer Form benachteiligt. Zudem wird deutlich, wie wichtig nachhaltige und langfristige Unterstützung ist, die zu 100 Prozent bei den Bedürftigen ankommt.

Der Beitrag zum Weg der Hoffnung wird am 4. Dezember 2021 im Bayerischen Fernsehen gezeigt. Die Ausstrahlung erfolgt um 06.29, 08.40, 15.58, 18.28, 19.58 Uhr. (Achtung! Programmänderungen sind möglich.)

Zusätzlich dazu wird er in ARD-alpha um 12:00 Uhr ausgestrahlt.

Außerdem wird der Beitrag später auch unter www.sternstunden.de abrufbar sein (Adventskalender 2021, „Türchen“ 4).

Bilanz Ihrer Hilfe – Lebendige Spendenquittung

In loser Folge wollen wir unseren Lesern Personen aus unseren Einrichtungen vorstellen. Unseren Unterstützern können sie als „lebendige Spendenquittung“ dienen.

Auch in Kolumbien gilt in Zeiten von Corona ein strenger Shutdown. Für viele Familien bedeutete dies auch den Verlust ihrer Arbeit und Verdienstmöglichkeiten – auch diejenigen, die von unserer Stiftung begleitet werden. Um wenigstens regelmäßige und gesunde Mahlzeiten zu gewährleisten, haben wir die Familien mit Lebensmittelpaketen versorgt. Seit dem Frühjahr 2020 konnten dank der Spenden aus Deutschland ca. 15.000 Pakte in den Elendsvierteln verteilt werden.

Überschwemmungen in Villavicencio

In den vergangenen Tagen haben extreme Regengüsse zu schweren Überschwemmungen in Villavicencio und dem ganzen Departament Meta geführt.

Viele Arme haben durch die Unwetterkatastrophe auch noch das wenige verloren, was Sie besaßen. Häuser wurden weggerissen, die komplette Habe der Familien zerstört. Neben den aktuellen Gefahren durch die Coronapandemie könnten sich durch die große Feuchtigkeit Krankheiten wie Malaria oder Dengue weiterverbreiten.

Glücklicherweise gab es keine Toten, auch an den Einrichtungen des Wegs der Hoffnung entstanden keine nennenswerten Schäden.

Der Weg der Hoffnung versucht die Geschädigten mit Lebensmittelpaketen und Hilfe beim Wiederaufbau der Häuser zu unterstützen.

Neue Leitung unserer kolumbianischen Partnerstiftung

Ende 2021 verstarb überraschend der Leiter unserer Partnerstiftung P. Carlos Ricardo. Er hinterlässt eine große Lücke, da er seit 2003 die Stiftung maßgeblich weiterentwickelt hat.

Deshalb freuen wir uns, dass sich für die Leitung der Partnerstiftung rasch eine gute Lösung gefunden hat. Die Führung der kolumbianischen Stiftung werden zwei Personen übernehmen, die den Freunden unserer Stiftung bereits seit langem bekannt und vertraut sind. Padre Henry Cucaita und Marysol García werden den Weg der Hoffnung weitergehen.

Henry war über viele Jahre Leiter des Jugendbauernhofes und Internats. Er ist in ärmsten Verhältnissen aufgewachsen und setzt sich deshalb in besonderer Weise für unsere Kinder und Jugendlichen ein. Er war bereits in die Leitung eingebunden und kann so die Stiftung nahtlos weiterführen. „Ich freue mich über das Vertrauen, das die Freunde in Deutschland in mich setzen“, schreibt uns P. Henry.

Dabei wird ihn Marysol García unterstützen. Seit über zwanzig Jahren koordiniert Marysol die KiTa-Arbeit unserer Partnerstiftung. Bei einem einjährigen Aufenthalt in Deutschland bildete sie sich nicht nur als Erzieherin fort, sondern lernte auch sehr gut deutsch. Marysol schreibt an unsere Freunde: „Als Mutter von drei Kindern, liegen mir unsere Kinder in Not besonders am Herzen. Ich werde mich mit aller Kraft für sie einsetzen.“

Mit P. Henry und Marysol García haben wir ein Leitungsteam, das dem Weg der Hoffnung seit vielen Jahren verbunden ist, große Erfahrung aufweist und mit der deutschen Stiftung vertrauensvoll und zuverlässig zusammenarbeitet.

Wir freuen uns, dass der Weg der Hoffnung so gut weitergeht.

Padre Carlos Ricardo verstorben

Am 27.12 erreichte uns die traurige Nachricht, dass Padre Carlos Ricardo, der Leiter unserer Schwesterstiftung Camino de la Esperanza verstorben ist.

Mit ihm haben wir nicht nur einen exzellenten Verwalter unserer Partnerstiftung, sondern auch einen guten Freund und Wegbegleiter verloren.

Seit Januar 2003 setzte er sich als Leiter unserer Partnerstiftung für Arme und Bedürftige in Villavicencio ein. Für 2000 Kinder und Familien in Not fühlte er sich verantwortlich. Besonders lagen ihm Menschen mit Behinderung am Herzen. Neben dieser Aufgabe für den Weg der Hoffnung war er auch Direktor der Pastoral Social, der Caritas der Diözese.

Neben den üblichen Projekten stand im vergangenen Jahr die Coronahilfe mit der Verteilung von Lebensmittelpaketen an Bedürftige im Mittelpunkt der Hilfe. Er organisierte dabei die wöchentlichen Verteilaktionen und war immer wieder vor Ort tätig.

Carlos wurde am 18. Dezember mit Covid-19 in ein Krankenhaus in Villavicencio gebracht. Leider konnte ihn die ärztliche Kunst nicht retten.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, unseren Mitarbeiter, aber auch bei allen Armen und Bedürftigen, für die er sich so engagiert hat.

Wir empfehlen ihn Ihrem Gebet.