• Nahrungsmittelhilfe in Villavicencio

    Noch bevor auch in Villavicencio eine Ausgangssperre das öffentliche Leben erlahmen ließ, konnten wir mit Lebensmittelpaketen für die Bedürftigsten erste Nothilfen bieten, wie diese Bilder zeigen.

       

     

     

     

     

     

     

     

    Durch die verhängte Ausgangssperre sind diese Hilfen nun umso schwieriger zu leisten. So schreibt Marysol Garcia, die Leiterin unserer Kindertagesstätte in Porfia:

    „Se planea organizar entrega de ayudas de alimentos a las familias de nuestra Fundación hacia la segunda semana de cuarentena. La alcaldía y gobernación han anunciado ayudas para todas las familias pero muchas veces no sabemos si esto será real…“

    „Wir planen, die Lieferung von Nahrungsmittelhilfen an die Familien unserer Stiftung in der zweiten Woche der Quarantäne zu organisieren. Das Büro des Bürgermeisters und die Regierung haben zwar Hilfe für alle Familien angekündigt, aber oft wissen wir nicht, ob dies wirklich geschehen wird…“

    Umso wichtiger ist unser Einsatz vor Ort, der nur Dank Ihrer Hilfe in dieser Weise möglich ist. Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden und freuen uns über Ihre Unterstützung in diesen Notsituationen.

  • Coronavirus in Kolumbien

    Dieses fröhliche Bild, wenn die Kinder aus unserer KiTa Sagrada Familia im Armenviertel Ciudad Porfía kommen, wird es in den kommenden Wochen so nicht mehr geben.

    Die Coronakrise hat auch Kolumbien im Griff. Seit 16. März sind alle Kindertagesstätten, Schulen und Behinderteneinrichtungen geschlossen. Die Folgen für das Land können wir uns noch nicht vorstellen, da die Pandemie auf ein Gesundheitswesen trifft, das mit unserem nicht vergleichbar ist. Dazu kommen noch die 1,5 Millionen Flüchtlinge aus dem Nachbarland Venezuela, die keinerlei Krankenversicherung besitzen.

    Unsere Kinder trifft die Krise doppelt: Nicht nur die liebevolle Betreuung in unseren KiTas, Schuleinrichtungen und Projekten fällt weg, sondern auch die drei Mahlzeiten, die sie täglich bei uns erhalten. Diese Nahrungsunterstützung war in den Familien extrem wichtig.

    Unsere Mitarbeiter planen, wie diese Hilfe für unsere Kinder weiter geleistet werden kann, ohne gegen staatliche Vorgaben zu verstoßen (Kontaktverbot, Ausgangssperre, …). Dies stellt den Weg der Hoffnung nicht nur vor logistische, sondern auch vor finanzielle Probleme.

    Deshalb unsere Bitte, unterstützen Sie weiter unsere Kinder, Jugendlichen und Familien in Not.

    Mil gracias

Kinder brauchen Hoffnung – Helfen Sie mit!

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Der Weg der Hoffnung setzt sich seit 1973 für Kinder und Jugendliche in Kolumbien ein.

Unsere Hilfsaktionen und Projekte stärken die Eigeninitiative vor Ort. Im Mittelpunkt stehen dabei Bildung und Ausbildung, aber auch die Förderung von Existenzgründungen. Unsere Arbeit gründet auf der Hilfe zur Selbsthilfe. Wir unterstützen die Armen, sich mit eigener Kraft aus Not und Ungerechtigkeit zu befreien.

Der Weg der Hoffnung setzt sich für Menschen ein unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht und Religion.

In diesem Sinne engagiert sich die Stiftung Weg der Hoffnung: Wir sind gemeinsam unterwegs in unserer EINEN WELT, um den Ärmsten, vor allem Kindern aus den Elendsvierteln um die Stadt Villavicencio in Kolumbien eine menschenwürdige Zukunft zu ermöglichen.

„Ein Engagement von Christen, miteinander unterwegs in unserer EINEN Welt, zur Bildung und Entwicklung der Ärmsten und Hilflosen“ (Präambel der Satzung)

Dies ist uns bei unserer Arbeit wichtig:

  • Alle Spenden kommen ohne Abzug bei den Armen an.
  • Wir arbeiten ganzheitlich und nachhaltig: wir bieten Hilfe für Ärmste von Kindern ab sechs Monaten bis zu Erwachsenen.
  • Wir arbeiten und entscheiden partnerschaftlich: Jede Entscheidung wird in Absprache zwischen dem Vorstand in Kolumbien und Deutschland besprochen und getroffen. Ständiger Austausch und jährliche Besuche sind die Regel.
  • Wir sind eine arme Stiftung: wir leben zu über 90% von widerruflichen Spenden.
    Eine Stiftung sollte sich aus den Erträgen ihres Stiftungsvermögens finanzieren. Der Ertrag unseres Stiftungsvermögens reicht gerade zur Deckung der Kosten unserer Heime für zwei Wochen pro Jahr.
  • Wir werden jährlich auf Glaubwürdigkeit überprüft: Als kirchliche Stiftung müssen wir jährlich eine Bilanz erstellen, die lückenlos auf die Glaubwürdigkeit dieser Aussagen durch die Finanzkammer der Diözese geprüft wird.