Spenden & Helfen

Warum sind wir eine Stiftung?

Unser Gründer, der Priester Josef Otter, genannt Padre José, wünschte sich eine kirchliche, rechtlich eigenständige, nachhaltig strukturierte Organisation, die rechtlich und wirtschaftlich in der Lage sein sollte, auch über seinen Tod hinaus den Armen in Kolumbien zu menschenwürdigem Leben zu verhelfen.

 

Wie finanzieren wir uns?

Unsere Stiftung WEG DER HOFFNUNG lebt zum größten Teil von freiwilligen, jederzeit widerruflichen Spenden.

An einigermaßen planbaren Beiträgen erhalten wir einen Zuschuss aus dem Haushalt der Diözese Würzburg, der jährlich neu beantragt und bewilligt werden muss. Desweiteren erhalten wir eine jährliche Spende vom Verkauf des Aschaffenburger Partnerkaffees, nämlich 0,32 Cent pro verkauftem Päckchen, Beitrag also verkaufsabhängig und einen Zuschuss aus dem Haushalt der Stadt Aschaffenburg, der ebenfalls jährlich neu beschlossen wird.

Der restliche Löwenanteil kommt von zahlreichen Einzelspendern.

Eine Stiftung sollte sich aus dem Ertrag ihres Stiftungsgrundvermögens  finanzieren. Leider sind wir eine „arme“ Stiftung, deren Ausstattung dazu bei weitem nicht reicht.

Der Ertrag unseres Grundvermögens  reicht gerade, um die Kosten unserer Projekte und Kinderheime, unserer Behinderten- und Gesundheitseinrichtung, unserer Familienprogramme in Kolumbien für einen halben Monat zu decken. Wir sind daher auf Ihre Spende angewiesen.

 

Wie hoch sind unsere Verwaltungskosten?

Die Verwaltungskosten der letzten Jahre lagen bei 0,14%, 2010 sogar nur bei 0,12%.  Diese Kosten bestehen aus dem Porto für die Zusendung von Spendenquittungen, werden jedoch durch Spenden des Vorstandes ausgeglichen, sodass Ihre Spende zu 100 % direkt bei den Ärmsten in Kolumbien ankommt.

Unser gesamter Vorstand und alle Helferinnen und Helfer arbeiten freiwillig und ehrenamtlich. Dies ist verbindlich in unserer Satzung verankert.

All diese Angaben überprüft die Finanz-Abteilung der Diözese Würzburg jährlich lückenlos und erteilt uns Bestätigung und Entlastung.

 

Wer finanziert die Öffentlichkeitsarbeit?

Die Kosten für unsere Rundbriefe und Flyer werden gesponsert.  Alle weiteren Kosten für Reisen zur Projektbegutachtung in Kolumbien, Material, Reisekosten zu Vorträgen bei Spendern, Werbung  usw. finanzieren die Mitglieder des Vorstandes privat.

 

Warum beantragen wir kein DZI-Spendensiegel?

Das Institut DZI vergibt ein kostenpflichtiges Spendensiegel. Die Erstprüfung und das jährliche Siegel als Folgekosten würden unsere jetzigen, minimalen Verwaltungsaufwand um ein Mehrfaches erhöhen. Das Institut verleiht im Siegel bei Verwaltungskosten bis zu 10% das Testat „sehr gut“. Wir liegen mit 0,12% Kosten am Optimum dieser Empfehlung.

Da wir - siehe oben - jährlich durch die unabhängige Prüfung der Diözese kontrolliert werden, haben wir auf das Siegel im Interesse der von uns unterhaltenen Projekte und der von uns abhängigen Menschen in den Elendsvierteln Kolumbiens verzichtet.

 
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